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Tilburg: No cure, no pay
22.10.2006: Erstmals lässt die Stadt Tilburg eine Bodensanierung nach dem Prinzip des ‘no cure, no pay’ durchführen. Umweltdezernentin Marieke Noorman setzte in diesem Monat ihre Unterschrift unter einen mit BioSoil geschlossenen Vertrag. Gegenstand der Sanierungsmaßnahme ist ein Altschaden aus Mineralöl- und Benzinerzeugnissen am Standort Dijksterhuisstraat. Auf diesem entlang des Wilhelminakanaal gelegenen Gelände residierte zwischen 1925 und 1965 eine Ölhandelsfirma. Der Boden ist auf Grund unbemerkter Lecks der unterirdischen Tanks schwerwiegend mit Öl- und Benzinerzeugnissen verunreinigt worden. Auf Grund der in Richtung Kanal verlaufenden Grundwasserströmung ist überdies eine Verunreinigungsblase entstanden. Diese Blase hat mittlerweile fast die Uferzone des Kanals erreicht und droht nun das Oberflächenwasser zu verschmutzen. BioSoil ist nun vertraglich verpflichtet, die Verunreinigung des Bodens mit Mineralöl innerhalb eines Zeitrahmens von maximal 5 Jahren auf vertraglich festgeschriebene Werte zu reduzieren. Zu diesem Zweck soll ein aus herkömmlichen und In-situ-Techniken bestehender Mix eingesetzt werden. Anfang dieses Jahres beginnt BioSoil mit den Arbeiten vor Ort.

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